09.08.2018

Im Sommer lohnt sich der Blick in den Heizungskeller

Jetzt warten, sanieren oder bevorraten um Überraschungen im Herbst zu vermeiden.

 

Frankfurt am Main, 09.08.2018

  • 5,6 Mio. Ölheizungen in Deutschland, davon 513.000 in Hessen
  • Heizölpreis im Raum Frankfurt a. M.: 77 – 80 Ct/l*
  • Heizölpreis im Raum Wiesbaden/Mainz: 77 – 78 Ct/l*
  • Pelletspreis in Hessen: 236,34 €/t

Nach den Sommerferien fällt der Blick auf die nächsten Monate. Wer eine eigene Heizung betreibt, denkt dabei auch an die nächste Bestellung bspw. von Heizöl oder Pellets, damit es ab Oktober zu Hause nicht kalt wird. Immer wieder stellt sich die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für den Heizölkauf ist. Bernd Schilly, Heizölhändler aus Wiesbaden, berichtet: „Den günstigen Sommerpreis gibt es beim Heizöl nicht mehr. Wir empfehlen unseren Kunden, den Preis regelmäßig zu beobachten und dabei auch ihren Tankfüllstand nicht aus den Augen zu verlieren. Bei Bedarf oder günstigen Preisen kaufen sie dann häufiger in kleineren Mengen.“

 

„Die Preisschwankungen bei Heizöl“, erklärt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e. V.  (VEH), „folgen den Mineralölnotierungen an der Börse. Dort reagieren die Preise auf Angebot und Nachfrage. Diese wiederum werden neben den tatsächlichen Mengen am Markt auch von voraussichtlichen Verknappungen oder Überangeboten durch veränderte geopolitische Situationen beeinflusst.“ Dass es in Hessen immer ein wenig teurer ist als bspw. an der Küste, hängt mit den längeren Transportwegen zusammen. „Der aktuelle Heizölpreis in Hessen liegt bei 76 bis 78 Cent je Liter*“, so Funke weiter. Zudem rät der VEH, rechtzeitig zu bestellen. In den kälteren Monaten kann es zu Lieferfristen zwischen zwei und vier Wochen kommen. Diesen Zeitraum sollten Verbraucher überbrücken können.

 

Moderne Technik reduziert Verbrauch und Kosten nachhaltig

Wer nachhaltig Energie und Geld sparen möchte, sollte seine Heizung genauer prüfen. Neben den richtigen Einstellungen und einem einwandfrei funktionierenden Heizsystem spielt vor allem das Alter der Heizung beim Verbrauch eine große Rolle. „Die Sanierungsmaßnahme mit dem größten Effekt je investiertem Euro ist die Modernisierung des Heizkessels. Jede zweite Ölheizung in Hessen ist älter als 20 Jahre und damit längst nicht mehr auf dem Stand der Technik“, beschreibt Funke die Situation in hessischen Heizungskellern. „Um den Sanierungsstau zu lösen, fordern wir eine Vereinfachung des Fördersystems und dabei vor allem, dass Heizungssanierungen steuerlich absetzbar sind.“

 

Dass die Modernisierung einer Ölheizung nachhaltig ist, zeigt auch die gute Kombinierbarkeit. Über die Hälfte der Ölheizungsnutzer heizen bereits heute zusätzlich mit Solarthermie oder einem Holzkamin.

 

Die Heizenergie, die dann bspw. noch in Form von Öl benötigt wird, soll zukünftig durch CO2-neutrale synthetische Brennstoffe bereitgestellt werden – sogenannte E-Fuels. Diese können in modernen Ölheizungen oder Verbrennungsmotoren ohne große Umstände als Beimischung oder direkt eingesetzt werden und sind damit eine Lösung neben Elektro-Heizungen und -Antrieben, die aus technischen Gründen oft bereits ausscheiden. Mit dieser Perspektive ist eine Modernisierung der Ölheizung heute eine nachhaltige Investition.  

 

*bei einer 3.000-Liter-Order

 

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