24.03.2020

Händler empfehlen: Heizöl bestellen, wenn es gebraucht wird

  • Heizölpreis länger günstig
  • Lieferanten halten strikte Sicherheitsvorschriften ein
  • VEH empfiehlt: Heizöl im 2. Halbjahr bestellen

Die fallenden Aktienpreise zeichnen die wirtschaftliche Unsicherheit infolge der Corona-Pandemie ab. Dieser Effekt schlägt sich auch auf den Ölpreis nieder. Diesel, Benzin und auch Heizöl sind so günstig wie zuletzt 2017. Was wie eine gute Nachricht in der ganzen Krisenstimmung scheint, hat auch eine Kehrseite. Und die zeigt sich deutlich bei den Heizölhändlern. Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH) ordnet die Situation ein:

 

„Seitdem die Preise auf den Rohölmärkten deutlich gefallen sind, ist auch die Nachfrage nach Heizöl außergewöhnlich stark angestiegen. Das betrifft in erster Linie den Privatkundenbereich, da im Großkundengeschäft eher just-in-time-Lieferungen durchgeführt werden. Dabei ist die Versorgung gesichert: Sowohl die Produktionsmengen als auch die Importmengen können den Bedarf abdecken. Allerdings haben sich bei einzeln Händlern mittlerweile extrem lange Lieferfristen ergeben. Manche Kunden müssen bis Juni auf ihre Lieferung warten.“

 

Die Versorgung von Kunden mit leeren Tanks und vor allem von kritischen Einrichtungen wie Krankenhäusern wird laut Funke dabei wie stets gesichert.

 

Preislage bleibt günstig: Von Kleinstbestellungen absehen, um Fahrpersonal zu schützen

Da sich die Pandemie voraussichtlich längerfristig auf die weltweite Konjunktur und damit die Ölnachfrage auswirken wird, rechnet der Verband damit, dass die Preise in diesem Jahr günstig bleiben werden. Es bestehe keine Eile, um die Niedrigpreisphase zu nutzen. Das Nadelöhr liege eher bei den Lieferanten:

 

„Bisher gibt es keine außergewöhnlichen personellen Engpässe. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind angewiesen, die bekannten Sicherheitsvorkehrungen strikt einzuhalten. Dieses führt jedoch zu einem deutlich höheren Zeitaufwand bei den Belieferungen. Auch verlängern sich hierdurch die Lieferfristen zusätzlich. Hinzu kommt, dass viele Kleinstbestellungen eingehen – also Bestellungen, obwohl der Tank oft noch mehr als halb gefüllt ist. Dieses schränkt die Ausfuhrkapazitäten leider zurzeit unnötig ein.“

 

Der VEH empfiehlt daher, später oder bestenfalls erst im zweiten Halbjahr zu ordern. Das verringert die Lieferfristen sowie die Anzahl der Einzelkontakte und schützt damit vor allem das Fahrpersonal.

 

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