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Erneuerbare Energien

Vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Energiepolitik auf Grundlage des Klimaabkommens von Paris und des Klimapakets der Bundesregierung, sind erneuerbare Energieträger integraler Bestandteil, um eine Minderung der Treibhausgasemissionen (THG) voranzubringen. Für die Bereiche Verkehr, Industrie und vor allem Gebäude sind umfangreiche Maßnahmen geplant. Im Gebäudesektor ist damit ein Bestand von rund 20,7 Millionen Heizungen betroffen, wovon ca. 5,5 Millionen durch einen Öl-Kessel bzw. durch einen Öl-Brennwertkessel betrieben werden. Um kostenintensive Umbaumaßnahmen zu vermeiden, sind Lösungen wichtig, die mit bereits verfügbarer Technik die THG-Emissionen bei der Wärmeerzeugung erheblich reduzieren. Dafür setzt sich der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e. V. (VEH) in der Branche aber auch auf politischer Ebene ein.

 

Sicher versorgt mit moderner Öl-Brennwerttechnik

Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasserkraft oder Biomasse zur Stromerzeugung verspricht großes Potenzial. Mit moderner und intelligenter Heiztechnik lassen sich die Vorteile konventioneller und erneuerbarer Energieträger optimal nutzen und miteinander kombinieren. Ölheizungen mit moderner Brennwerttechnik bilden dabei eine verlässliche und effiziente Basis für die Wärmeversorgung. Durch den hohen Wirkungsgrad von nahezu 98 Prozent können Verbraucher beim Austausch eines alten Öl-Standard- oder Niedertemperaturkessels bis zu 30 Prozent des Brennstoffverbrauchs einsparen. Im Gegensatz zu konventionellen Heizkesseln sind Brennwertgeräte mittels eines speziellen Wärmetauschers in der Lage, auch die heiße Abluft für die Raumwärme zu nutzen. Dadurch geht noch weniger Wärme verloren.

 

Intelligent heizen mit Hybrid-Systemen

Zukunftsweisend entwickelt sich der Trend zu hybriden Heizsystemen, die einen oder mehrere erneuerbare Energieträger mit effizienter Öl-Brennwerttechnik kombinieren. Bei jeder dritten Modernisierung des Ölkessels entscheiden sich Hausbesitzer für die Kombination mit einer Photovoltaik- bzw. Solarthermieanlage. In den Sommermonaten kann so eine Anlage oft die gesamte Warmwasserversorgung übernehmen. Das zentrale Element einer Hybridheizung ist der Pufferspeicher. Er hält die erneuerbare Wärme vor, bis sie benötigt wird. Der Ölkessel schaltet sich bei einer Hybrid-Heizung dann nur noch bei Bedarf ein. Ein holzbefeuerter Kaminofen kann das Hybrid-System zusätzlich ergänzen. Scheitholz oder Pellets gehören bei vielen Energiehändlern seit langem zum Produktportfolio.

 

Nachhaltig versorgt mit E-Fuels

Darüber hinaus bieten Ölheizungen durch den künftigen Einsatz synthetischer E-Fuels eine klimaneutrale Perspektive. Als E-Fuels werden erneuerbare, flüssige Brenn- und Kraftstoffe bezeichnet, die fossile Energieträger ersetzen können. Klimafreundliche E-Fuels können über unterschiedliche Herstellungspfade bspw. aus Reststoffen oder Algen zusammen mit aus der Elektrolyse gewonnenem Wasserstoff hergestellt werden. Als partieller Ersatz für herkömmliche Energieträger wie Diesel, Benzin und Heizöl können sie in den Sektoren Wärme und Verkehr eingesetzt werden. Bereits in heute installierten Ölheizungen können E-Fuels eingesetzt werden. Eine nachhaltige Versorgung ist daher auch in den Gebäuden möglich, die keine realisierbare Alternative zu Heizöl haben.

Ein weiterer großer Vorteil liegt darin, dass die bestehenden Versorgungswege im mittelständischen Energiehandel vorhanden sind. Das heißt, das E-Fuels über die bestehende Tank-Infrastruktur ausgeliefert und problemlos gespeichert werden können, was im Übrigen auch für Autos gilt. Verbraucher können also auch zukünftig den Heizungstank über den örtlichen Energiehandel oder ihr Auto an der Tankstelle befüllen lassen.

Die Vorteile von E-Fuels im Überblick:

  • Aufgrund bestehender Tank-Infrastruktur können E-Fuels problemlos geliefert und gespeichert werden.
  • Für die Nutzung sind beim Verbraucher keine teuren Investitionen in eine neue Heizung oder in ein neues Auto notwendig.
  • E-Fuels sind „drop-in-fähig“, d. h. sie können sukzessive den fossilen Energieträgern beigemischt werden, bis sie diese komplett ersetzen. Dadurch werden auch durch geringe Mengen beigemischter E-Fuels bereits THG-Emissionen vermieden.
  • E-Fuels lassen sich vielseitig einsetzen – so neben Heizungen auch im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr.

 

Mehr zu diesem Thema unter Klimaneutrale Brennstoffe.

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